0 0

Küchen-Blog

Übrigens, außer hier im "Küchenblog" veröffentlichen wir die neuesten Rezepte und Aktuelles auch
auf Instagram und Facebook und natürlich in unserem monatlichen Newsletter.

www.instagram.com/masala.gewuerze

 

www.facebook.com/masala.gewuerzmanufaktur

01.08.19

Masala - Genussbrief im August

 Heute präsentieren wir wieder ein paar neue saisonale Rezepte, diesmal zum Grillen und Backen:
 
Rezeptidee Nr. 1
Pilz-Schawarma auf Bohnen-Hummus
mit "Schawarma" und "Harissa"
"Schawarma" bedeutet im hebräischen "umdrehen, wenden"; man könnte sagen, es ist die arabische Variante des türkischen Döner. Wir haben eine köstliche, vegane Variante ausprobiert, die bei uns sicherlich noch öfter auf den Tisch kommt.

     
(für 4 Personen)

Für das Bohnen-Hummus

  • 250g weiße Jumbobohnen über Nacht einweichen. Anschließend in
  • reichlich Gemüsebrühe 80-90 Minuten kochen. Die Bohnen herausnehmen (einen Teil der Brühe verwenden wir gleich noch) und abkühlen lassen. Nun mit
  • einer Knoblauchzehe,
  • etwas Salz,
  • 2 Esslöffel Olivenöl und
  • 250-300ml der Kochbrühe fein pürieren. Mit
  • Zitronensaft und
  • circa 1 Teelöffel "Harissa" abschmecken.

Für die Spieße

  • 400g gemischte Pilze (z.B. Champignons, Austernpilze, Kräuterseitlinge) ein wenig zerkleinern und auf 12 kleine Spießchen stecken.
  • 2 Teelöffel "Schawarma" mt
  • 4 Esslöffel Olivenöl und
  • etwas Salz verrühren, die Spieße damit bestreichen und 20 Minuten marinieren. Auf den heißen Grill legen und kurz von allen Seiten bräunen, dabei zwischendurch noch einmal mit Olivenöl bepinseln. Die Pilzspieße auf dem Bohnen-Hummus anrichten und mit
  • frischem Brot,
  • schönen Tomaten und
  • Petersilie servieren.
Normalerweise wird für Schawarma-Spieße Fleisch vom Lamm, Rind oder Huhn verwendet. Ein passendes Rezept mit Hähnchenfleisch findet Ihr hier

Rezeptidee Nr. 2
Tomate-Mozzarella-Brötchen
mit  "Tomaten-Kräutersalz".
Dieses köstlich gefüllte Fingerfood ist ein überraschendes Highlight beim Picknick, Grillabend oder zum Brunch. Die saftigen Brötchen schmecken warm oder kalt.
 
  

(für 20 kleine Brötchen)

  • 500g Weizenmehl (Typ 550),
  • 2 Teelöffel Salz und
  • 2 Esslöffel Öl in eine Schüssel geben.
  • 20g Hefe in
  • 250ml lauwarmem Wasser auflösen und mit den anderen Zutaten zu einem elastischen Hefeteig verarbeiten. Falls der Teig zu fest ist, noch etwas Wasser zufügen. Abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen, anschließend den Teig zu einem Strang formen und diesen in 20 Scheiben zerschneiden. Die Teigstücke flach drücken und die Fladen mit
  • jeweils einer Mini-Mozzarella-Kugel,
  • einer halben Kirschtomate und
  • einem Basilikumblatt belegen. Mit
  • "Tomaten-Kräutersalz" würzen, die Fladen über der Füllung schließen und mit dem "Verschluss" nach unten gleichmäßig in einer gefetteten Tarteform (Ø ca. 28cm) verteilen. Mit Olivenöl bestreichen und vor dem Backen (190°C, 20-25 Minuten) noch einmal 20 Minuten ruhen lassen.

Den fermentierten schwarzen Knoblauch hatten wir im letzten Genussbrief ja bereits vorgestellt. Dessen süßlich-milder, würziger Geschmack harmoniert hervorragend mit einem cremigen Kartoffelpüree wie in unserer
Rezeptidee Nr. 3
Kartoffelpüree mit schwarzem Knoblauch und feine Rindfleischspieße
gewürzt mit "Herbes de Provence"
.

(für 4 Personen)

Für das Püree

  • 1kg geschälte, mehlig kochende Kartoffeln in Salzwasser garen. Das Wasser abgießen, mit genügend
  • heißer Milch und
  • 2 Esslöffeln gutem Olivenöl zu einem cremigen Püree zerstampfen.
  • 6-8 gehackte schwarze Knoblauchzehen unterheben.

Für die Spieße

  • 500-600g Rinderhüftsteak quer zur Faser in 7-8mm dünne Streifen schneiden. Von
  • einer kleinen Zucchini mit dem Sparschäler dünne Streifen abschneiden, die Fleischstücke damit belegen, zusammen mit
  • je einer Kirschtomate auf Spieße stecken. Salzen, mit
  • "Herbes de Provence" würzen und circa 2 Minuten von beiden Seiten grillen.

Alles zusammen anrichten und zum Beispiel mit einem Rucolasalat servieren.

Gut geschmeckt haben uns auch

marinierte Karotten mit schwarzem Knoblauch
sowie

Salat aus Rote-Linsen-Penne
mit schwarzem Knoblauch und "Italienischen Kräutern".


Und jetzt nur keine Vorurteile - Zucchini im Gebäck ist wirklich köstlich und macht diese Cupcakes sehr saftig!
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Rezeptidee Nr. 4
Zucchini-Cupcakes

mit "Natur-Vanillezucker" und Cardamom.
 

(für 10 Cupcakes)

  • 120g weiche Butter mit
  • 100g Zucker,
  • 1 Esslöffel "Natur-Vanillezucker",
  • 1/4 Teelöffel Cardamom,
  • 2 Eier und
  • 50g Frischkäse schaumig schlagen.
  • 130g grob geraspelte Zucchini,
  • 150g Mehl und
  • 1 Teelöffel Backpulver kurz unterrühren. Ein Muffinblech mit 10 Papierförmchenen auslegen, den Teig darin verteilen und bei 190°C circa 25 Minuten backen. Für das Frosting
  • 125g Butter mit
  • 1 Esslöffel "Natur-Vanillezucker" und
  • 1 Prise Salz sehr schaumig schlagen.
  • 200g Frischkäse unterheben.

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen, die Cupcakes damit verzieren und mit Zuckerperlen dekorieren.


11.07.19

Masala - Genussbrief im Juli

 Es ist Urlaubszeit! - An alle Daheimgebliebenen oder bereits Zurückgekehrten:
Kocht Euch etwas Schönes und träumt von fremden Gefilden.
 
Rezeptidee Nr. 1
Rosenblütenharissa
mit "Harissa" und Rosenwasser
Diese leicht scharfe, blumige Köstlichkeit mit Suchtpotenzial sollte so oft wie möglich griffbereit im Kühlschrank stehen. Es schmeckt wunderbar auf Baguette, zu gegrilltem Gemüse, Fisch und hellem Fleisch. Auch toll: Ein Löffel Rosenblütenharissa und einige halbierte Kirschtomaten adeln einen Teller Pasta!

  • 2 halbierte Spitzpaprika und
  • 200g Kirschtomaten auf ein Backblech geben, bei 200°C 20 Minuten backen und abkühlen lassen. Jetzt kann die Haut des Gemüses leicht abgezogen werden. Paprika und Tomaten pürieren und mit
  • 3 Teelöffel "Harissa",
  • ½ Teelöffel Salz,
  • ½ Teelöffel Rohrzucker,
  • 1 Esslöffel mildem weißen Essig,
  • 4 Esslöffel Olivenöl,
  • die zerzupften Blätter von 2-3 duftenden (natürlich ungespritzten) Rosenblüten und
  • 5 Esslöffel Rosenwasser verrühren.

In ein sauberes Glas gefüllt und mit etwas Olivenöl bedeckt hält sichdas Rosenblütenharissa eine gute Woche im Kühlschrank.

Ein Gedicht: Grillkäse und Rucola im knusprigen Brötchen mit einem Klecks Rosenblütenharissa!
 

Das in diesem und dem nächsten Rezept verwendete natürlich hergestellte Rosenwasser stammt aus dem berühmten Tal der Rosen in Bulgarien. Hier werden seit über 300 Jahren die hochwertigsten Rosen mit einem besonders feinen Duft angebaut und verarbeitet. Verwendung findet Rosenwasser zum Beispiel in indischen und orientalischen Reisgerichten, türkischen Gebäcken und zum Aromatisieren von selbstgemachtem Marzipan.

Als sommerlicher Aperitif: Pro Glas 1-2 Teelöffel Rosenwasser mit Prosecco auffüllen und eventuell mit Rosenblütenblättern verzieren.

Rezeptidee Nr. 2
Marokkanischer Blumenkohl auf Safranreis
mit  "Chermoula" und Rosenwasser.
So köstlich und vegan!
 

(für 4 Personen)

  • 2 Esslöffel "Chermoula" mit dem
  • Saft von 2 Limetten und
  • 6 Esslöffel Olivenöl verrühren und beiseite stellen.
  • 1 großen ganzen Blumenkohl in Salzwasser circa 20 Minuten kochen.
  • 250g Basmatireis mit
  • 500ml Wasser und
  • etwas Salz garen.
  • Den Inhalt von einem Safranbriefchen (0,125g) mit 2 Esslöffel heißem Blumenkohlwasser verrühren und kurz ziehen lassen. Den Basmatireis auf eine Servierplatte geben, mit dem Safranwasser und
  • 4-5 Teelöffel Rosenwasser beträufeln. Den Blumenkohl auf den Reis legen und die Chermoula-Mischung darüber verteilen. Vor dem Servieren noch
  • 2 fein gewürfelte Tomaten und
  • 50g geröstete Mandelscheiben darüber streuen.

Diese pfiffig hergestellte Pastete überrascht mit ihrem köstlichen Innenleben!
Rezeptidee Nr. 3
Vegetarische Pastete mit Weinblättern und Schafkäse
im knusprigen Filo-Teig. Mit "Djuvec-Reis-Gewürzmischung".
 
  

(für 4 oder als Vorspeise für 8 Personen)

  • 200g Langkornreis mit
  • 500ml Wasser,
  • 4 Esslöffel "Djuvec-Reis-Gewürzmischung" und
  • etwas Salz 15 Minuten kochen. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit
  • 200g geputzte, in Stücke geschnittene grüne Bohnen unterrühren. Etwas abkühlen lassen. Eine nicht zu tiefe Schüssel mit
  • Olivenöl einpinseln, mit
  • 2 Lagen Filoteig auskleiden, dabei den Teig mit Olivenöl bestreichen und mit
  • 50g eingelegten Weinblättern belegen. Die Hälfte vom Djuvec-Reis und
  • 100g zerbröckelten Schafkäse in die Schüssel geben. Anschließend wieder
  • 2 mit Olivenöl bepinselte Lagen Filoteig,
  • 50g Weinblätter,
  • den restlichen Reis und
  • 100g Schafkäse einschichten. Die überstehenden Teigränder einklappen und die Pastete mit
  • 2 Lagen eingeöltem Filoteig belegen.
               
Nun die Schale mit einem Backblech abdecken und das Ganze stürzen. Die Pastete noch einmal einölen, mit
  •  50g gehobelten Mandelblättern bestreuen, bei 200°C circa 25 Minuten backen und zusammen mit einem grünen Salat servieren.

Veganer können den Schafkäse auch gut durch entsteinte Oliven ersetzen.


Rezeptidee Nr. 4
Jerk-Fisch auf Ananas-Reis-Salat

mit "Karibischem Curry" und "Jerk"-Gewürzmischung.

Fruchtiger Reissalat mit gegrilltem Doradenfilet  - ein tolles Sommergericht!
 

(für 4 Personen)

  • 200g Langkornreis in
  • 500ml gesalzenem Wasser garen und abkühlen lassen.
  • 1 rote Spitzpaprika,
  • 1/3 geschälte, frische Ananas,
  • 1/3 einer Salatgurke und 
  • 1/2 rote Zwiebel kleinschneiden. Alles mit dem Reis,
  • 2-3 Teelöffel "Karibisches Curry" und
  • 2 Esslöffel Sesam- oder Rapsöl vermischen, mit dem
  • Saft von 1-2 Limonen und eventuell etwas Salz abschmecken.
  • 600g Doradenfilets mit etwas Öl beträufeln, salzen und kräftig mit
  • "Jerk"-Gewürzmischung bestreuen. Die restlichen
  • 2/3 der Ananas in Scheiben schneiden, zusammen mit dem Fisch grillen. Alles miteinander hübsch anrichten und mit
  • Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

Ganz neu bei uns im Shop:

Schwarzer Knoblauch
Knoblauch wird seit vielen Jahrhunderten in fast allen Kulturen als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Wen die scharfen Inhaltsstoffe und der intensive Geruch vom Knoblauch stört, wird vom schwarzen Knoblauch begeistert sein.

Schwarzer Knoblauch entsteht durch einen speziellen Fermentationsprozess. Dabei wird normaler, frischer Knoblauch über mehrere Wochen einer hohen Luftfeuchtigkeit von 80-90 % und einer Temperatur zwischen 60 und 80 °C ausgesetzt. Die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben bei diesem Prozess erhalten, der Knoblauch erhält einen süßlich-milden, würzigen Geschmack, der leicht an getrocknete Pflaumen und Balsamico-Essig erinnert.
Fermentation ist ein sehr altes Verfahren, das bei der Haltbarmachung vieler Lebensmittel eine wichtige Rolle spielt.

Schwarzer, fermentierter Knoblauch passt gut zu Nudel- und Fleischgerichten, Saucen und Gemüse. Er sollte erst zum Ende der Garzeit zugegeben werden. Im nächsten Genussbrief werden wir berichten, was wir bis dahin schon in unserer Küche mit dem schwarzen Knoblauch ausprobiert haben.


14.06.19

Masala - Genussbrief im Juni

 Da sind wir wieder mit unserem neuen Genussbrief! Starten wollen wir heute ganz einfach - aber mehr braucht es manchmal ja auch nicht, um an einem lauen Sommerabend glücklich zu sein:
 
Rezeptidee Nr. 1
Geröstetes Bauernbrot, Olivenöl und Balsamico-Creme
mit "Oliven-Kräutersalz"

Es ist so schön, im sommerlichen Garten eine Kleinigkeit zu knabbern und die Natur zu genießen - Das geröstete Bauernbrot wird in gutes Olivenöl und Balsamico-Creme getunkt und mit mediterranem "Oliven-Kräutersalz" bestreut. Eine aromatische Delikatesse, ohne großen Aufwand!


Rezeptidee Nr. 2
Balti-Gemüse mit gewürztem Reis und Koriander-Kokos-Sprinkle
mit  "Balti Masala".

So ein Essen hinterläßt garantiert ein zufriedenes Bäuchlein! Kleine Auberginen und Okraschoten werden in cremiger "Balti Masala"-Soße geschmort. Dem aromatischen Reis helfen angedünsteter Kreuzkümmel, schwarze Senfkörner und Knoblauch auf die Sprünge! Darüber noch der nussig-frische Sprinkle - Grandiose Aromenfülle!
 

(für 4 Personen)

  • 3 Esslöffel "Balti Masala" mit
  • 2 Esslöffel Essig und
  • 3 Esslöffel Öl zu einer Paste verrühren.
  • 750g Mini-Auberginen von den Stielen befreien und in
  • Kokosöl scharf anbraten.
  • 2 gehackte Zwiebeln und die Gewürzpaste zugeben, kurz weiterbraten.
  • 250g Okraschoten,
  • 400ml Tomatenpassata,
  • 1 Kapsel schwarzer Cardamom,
  • 200ml Wasser,
  • 200ml Sahne (oder pflanzliche Alternative) und
  • Salz nach Geschmack zufügen. Circa 25 Minuten abgedeckt garen, dabei gelegentlich umrühren.

Für den gewürzten Reis

  • 1 Teelöffel ganzen Kreuzkümmel,
  • 1 Teelöffel braune Senfkörner und
  • 1 durchgepresste Knoblauchzehe in etwas Kokosöl anschwitzen.
  • 300g Basmatireis,
  • 600ml heißes Wasser und
  • Salz nach Geschmack zugeben. Mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze in 10-15 Minuten garen, dabei nimmt der Reis die gesamte Flüssigkeit auf.

Das Gericht zusammen mit einem Koriander-Kokos-Sprinkle servieren. Dafür

  • 1 Bund Korianderblätter gemeinsam mit
  • 6 Esslöffel Kokosraspel, dem
  • Saft einer Limette und
  • 1-2 grünen Chilischoten in der Küchenmaschine fein zerkleinern. Mit
  • etwas Kokosblütenzucker und
  • Salz abschmecken.

Zum Ende der Spargelzeit folgt nun ein Rezept mit dem Edelgemüse in grüner Variante, Thunfisch und unserem neuen "roten Thai-Curry". Herrlich scharf mit den frischen Aromen von Kaffirlimettenblättern und Zitronengras.
Rezeptidee Nr. 3
Thailändische Spargel-Thunfisch-Pfanne
mit "rotem Thai-Curry".
 

(für 4 Personen)

  • 200g Reis-Bandnudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
  • 500g grünen Spargel im unteren Drittel schälen, in circa 3cm lange Stücke schneiden und in
  • etwas Kokosöl kurz scharf anbraten. Das Weiße von
  • 5 Frühlingszwiebeln grob schneiden, zum Spargel geben und kurz weiterbraten.
  • 3 Teelöffel "Kokoscreme",
  • 2-3 Teelöffel "rotes Thai-Curry",
  • 300ml Wasser und
  • Salz nach Geschmack hinzufügen, einmal aufkochen lassen.
  • 10 halbierte Kirschtomaten und
  • 200g frischen, gewürfelten Thunfisch unterheben und in der Nachwärme nur knapp gar ziehen lassen. Der Fisch sollte innen noch etwas roh sein. Das Thai-Gericht auf den Reis-Bandnudeln anrichten und mit dem fein geschnittenen Frühlingszwiebelgrün und
  • Korianderblättern bestreut servieren.

Rezeptidee Nr. 4
Köfte vom Grill

mit "Köftegewürz".

Knusprige Köfte vom Grill sind immer eine Leckerei. Wir haben dazu die "Bulgur-Schiffchen" aus unserem letzten Genussbrief und den "Osmanischen Salat" gegessen.
 

(für 4 Personen)

  • 500g Rinder- oder Lammhack mit
  • 3-4 Teelöffel "Köftegewürz" und
  • etwas Salz würzen. Nach Belieben
  • 1 kleine fein gehackte Zwiebel untermischen, die Masse zu kleinen, länglichen Frikadellen formen und knusprig braun grillen.

Rezept: Bulgur-Schiffchen

Rezept: Osmanischer Salat

02.05.19

Masala - Genussbrief im Mai

 Der Wonnemonat Mai hat begonnen (vielleicht sollten wir ihn noch mal daran erinnern). Hier kommen auf jeden Fall wieder vier neue Rezeptideen von uns, die viel Genuss versprechen und alle leicht zuzubereiten sind:
 
Rezeptidee Nr. 1
Türkische Bulgur-Schiffchen
mit "Pul Biber Spezial"
Diese köstliche Vorspeise oder Beilage, zum Beispiel zu Gegrilltem, muss nicht einmal gekocht werden.
Der Bulgur benötigt nur ein wenig Zeit zum Quellen. - Einfach genial!

(für 4 Personen)
  • 200g ungekochten Bulgur mit
  • 400ml Tomatenpassata,
  • 1 durchgepressten Knoblauchzehe,
  • 2 in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln,
  • 1-2 Teelöffel "Pul Biber Spezial",
  • 1 Esslöffel glatter, gehackter Petersilie und
  • Salz nach Geschmack verrühren. 2 Stunden quellen lassen, zwischendurch umrühren. Mit
  • einem Spritzer Zitronensaft abschmecken, in
  • Romana- oder Chicoree-Blätter füllen und servieren.

Rezeptidee Nr. 2
Fächerkartoffeln auf cremigem Auberginen-Joghurt
mit  "Montreal Steak Spice".

Bei diesem einfachen, vegetarischen Gericht kommt die beliebte Knolle so richtig zur Geltung. Das gilt besonders, wenn es bunte Kartoffeln auf dem Markt gibt. Unser "Montreal Steak Spice" würzt nicht nur Fleisch aus dem Smoker, Steaks oder den knusprigen Sonntagsbraten, sondern auch diese köstlichen Fächerkartoffeln auf ganz unvergleichliche Art.
 

(für 4 Personen)

  • 2 Auberginen mit einer Gabel rundherum einstechen.
  • 8-12 große Kartoffeln gut waschen und im Abstand von 4-5mm tief einschneiden (aber nicht ganz durchschneiden). Auf ein Backblech legen, mit
  • Olivenöl beträufeln und mit
  • Salz bestreuen. Die Auberginen zusammen mit den Kartoffeln circa 30 Minuten bei 190°C backen. Die Auberginen beiseite stellen, die Kartoffeln noch einmal mit Olivenöl beträufeln und kräftig mit
  • ""Montreal Steak Spice" würzen. Weitere 30 Minuten (bzw. bis die Kartoffeln gar sind) backen. Währenddessen die Schale der Auberginen abziehen, das Fruchtfleisch grob hacken, mit
  • Zitronensaft beträufeln und abgekühlt mit
  • 400g griechischem Joghurt (10%),
  • 1 durchgepressten Knoblauchzehe und
  • Salz nach Geschmack verrühren.

Die Fächerkartoffeln auf dem Auberginen-Joghurt angerichtet genießen.


Unsere neue vegane Ganze Mahlzeit "Chili sin Carne" haben wir ja bereits im letzten Genussbrief vorgestellt. Im folgenden Auflauf wird das pikante Chili zusammen mit cremigem Süßkartoffelpüree und einer knusprigen Tortilla-Kruste in einen mexikanisch inspirierten Auflauf verwandelt.
Rezeptidee Nr. 3:
vegetarischer Bohnen-Süßkartoffel-Auflauf
mit "Chili sin Carne" und Tortilla-Käsekruste.
 

(für 4 Personen)

  • 1 Packung "Chili sin Carne" mit
  • 900ml Wasser und
  • 800g Kidneybohnen (aus der Dose, abgetropft) aufkochen, 15 Minuten köcheln lassen, dabei öfter umrühren.

In der Zwischenzeit

  • 600g geschälte Süßkartoffelstücke in
  • 200ml Gemüsebrühe garen. Mitsamt der Kochflüssigkeit zerstampfen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in einer Auflaufform verstreichen. Das fertige "Chili sin Carne" auf den Süßkartoffelstampf geben.
  • 100g Tortilla-Chips darüber verteilen und mit
  • 100g geraspeltem Käse (zum Beispiel Cheddar) bestreuen. Bei 200°C circa 10 Minuten knusprig überbacken.

Rezeptidee Nr. 4
Vindaloo mit Möhren-Minz-Salat
mit "Vindaloo-Gewürzmischung".
Aus der portugisischen Kolonialzeit im südwestindischen Goa stammt dieses sehr beliebte, scharfe Gericht. Der Name geht auf das "carne em vinha d`alhos", eine portugisische Zubereitungsart für Schweinefleisch zurück. Da in dieser Region viele Inder zum Christentum konvertierten (oder konvertiert wurden), wird in Goa auch gerne Schweinefleisch gegessen. Heute wird Vindaloo aber auch oft mit Huhn oder Lamm zubereitet.
 

(für 4 Personen)

  • 5-6 Teelöffel "Vindaloo-Gewürzmischung" mit
  • 50ml Weißweinessig und
  • 1 Teelöffel (Kokosblüten)zucker verrühren.
  • 500g Schweinegulasch, (oder Hähnchen/Lamm) mit dieser Paste für einige Stunden marinieren. Das Fleisch,
  • 1 Zwiebel und
  • 1-2 Chilischoten würfeln, in etwas Öl anbraten,
  • 1 Teelöffel Salz und
  • 200ml Wasser zufügen und mit geschlossenem Deckel in 45-60 Minuten (je nach Fleischart) gar schmoren.

Mit Reis und zum Beispiel einem Möhren-Minz-Salat servieren.

Rezept: Möhren-Minz-Salat

  • 600g Möhren raspeln und mit
  • 2 Teelöffel Agavendicksaft,
  • dem Saft einer halben Zitrone,
  • 10-15 frischen, gehackten Minzblättern,
  • 2 Esslöffel Rapsöl,
  • 2 Esslöffel Rosinen und
  • etwas Salz verrühren. Den Salat vor dem Servieren noch etwas durchziehen lassen.

11.04.19

Masala - Genussbrief im April

Bald ist Ostern - Zeit, die wir gerne bei hoffentlich frühlingshaften Temperaturen mit Familie und Freunden verbringen.
Für den Osterbrunch haben wir uns diese zart-würzigen Craquelee-Eier ausgedacht:
 

Rezeptidee Nr. 1
marmorierte Eier
mit chinesischem "Fünf-Gewürze-Pulver".
  • 10 Eier 6-7 Minuten kochen.
  • 1 Liter Wasser mit
  • 2 Esslöffel kräftigem scharzen Tee, zum Beispiel "Ceylon-Tee", und
  • 1 Teelöffel chinesischem "Fünf-Gewürze-Pulver" aufkochen. Die Schalen der gekochten Eier rundherum anschlagen und diese über Nacht in dem Sud ziehen lassen. Beim Pellen der Eier am nächsten Tag erscheint dann die schöne Marmorierung.

Rezeptidee Nr. 2
Suppe von gelber Bete und Karotten
mit  "Ras el Hanout"
mit dieser köstlichen, veganen Cremesuppe zaubern wir uns die Sonne auf den Teller...
 
  

(für 4 Teller Suppe)

  • 1 gewürfelte Zwiebel und
  • 1 Stück Ingwer (1cm), fein gewürfelt in Öl anschwitzen.
  • 250g gelbe Bete und
  • 250g Karotten,
  • 1 Teelöffel Kurkuma,
  • 1 Teelöffel "Ras el Hanout" und
  • 600ml Gemüsebrühe dazu geben. Das Ganze circa 25 Minuten kochen, anschließend pürieren, mit
  • 2 Esslöffeln Kokoscreme und eventuell etwas Salz abrunden. Für etwas "Crunch" die Suppe mit
  • feinen Scheiben von Karotte,
  • Radieschen und
  • geschälten Hanfsamen bestreuen. Eventuell noch mit essbaren Blüten garnieren.

Auf unseren letzten Messen haben viele Besucher bereits unseren neuen Mango-Meerrettich-Dip gekostet und wir freuen uns, wie gut er angekommen ist. Der Dip ist ja auch so vielseitig einsetzbar, zum Beispiel auf Rote Bete-Salat, zu geräucherter Forelle, als Topping auf trendigen Bowls oder wie in dieser
Rezeptidee Nr. 3:
Lachsrollen im knusprigen Filo-Teig
mit "Mango-Meerrettich-Dip" und "Zitronenpfeffer".
 

(Vorspeise für 4 Personen)

  • 3-4 Teelöffel "Mango-Meerrettich-Dip" mit
  • 12 Teelöffel Milch verrühren, anschließend
  • 8 Teelöffel Schmand oder Creme Fraiche zugeben.

  • 600g Lachsfilet in vier gleich große Streifen schneiden. Salzen und kräftig mit
  • "Zitronenpfeffer" würzen.
  • 4 Stücke Filo-Teig (jeweils ca. 20x30cm) mit flüssiger Butter bepinseln. Jeweils ein Stück Lachs darauf geben,
  • Frühlingszwiebelringe und
  • gehackte Petersilie darüber verteilen, das Ganze zu Päckchen aufrollen und die Teigseiten dabei einklappen.Die Röllchen noch einmal mit flüssiger Butter bepinseln und im 200°C heißen Backofen circa 15 Minuten backen.

Die Lachsrollen auf Salaten der Saison anrichten und den "Mango-Meerrettich-Dip" darüber verteilen.


Wer Irma auch nur ein wenig kennt, weiß wie sehr sie Curries liebt und dass es mal wieder Zeit für eine neue Kreation ist... Dieses scharfe Jamaican Curry zaubert uns ein wenig Reggae auf den Tisch!
Rezeptidee Nr. 4
Jamaican Patties
Karibisches Fingerfood mit "Jamaican Curry".
 

(für 4 Personen)

Für den Teig

  • 400g Mehl,
  • 115 g weiche Butter,
  • 180ml sehr kaltes Wasser,
  • 1 Teelöffel Essig,
  • 1 Teelöffel Salz,
  • 1 Teelöffel Kurkuma und
  • ½ Teelöffel Backpulver zu einem Teig verkneten. Eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit

  • 1 gewürfelte Zwiebel,
  • 1 gehackte Knoblauchzehe und
  • 400g Rinderhack in etwas Öl anbraten.
  • 1 gekochte Kartoffel und
  • je ½ rote und grüne Paprikaschote würfeln und zusammen mit
  • 2 Teelöffel "Jamaican Curry",
  • 1 Teelöffel Salz und
  • 1 Esslöffel Semmelbrösel zum Hack geben, verrühren und abkühlen lassen. Den Teig dünn ausrollen, 24 Kreise ausstechen (Ø ca.11cm), die Ränder dünn mit
  • verquirltem Ei bestreichen und die Füllung auf dem Teig verteilen. Die Patties zusammenklappen, die Ränder fest zudrücken, das Gebäck mit Ei bestreichen und in 20 Minuten bei 200°C goldbraun backen.

Unsere neuesten Kreationen:
 
Mango-Meerrettich-Dip

Dieser köstlich exotische Dip ist angenehm fruchtig mit der ausdruckstarken Schärfe von Meerrettich und einer Prise Chili.
Er ist schnell zubereitet und passt zu (geräuchertem) Fisch, Scampi, Avocado, Salaten, Sushi, trendigen Bowls…

Zubereitung:

  • 1-2 Teelöffel Mango-Meerrettich-Dip mit
  • 6 Teelöffel Milch verrühren, anschließend
  • 4 Teelöffel Schmand oder Creme Fraiche zugeben. Kurz ziehen lassen.

Zutaten:

Mango (40%), Meerrettichpulver (20%), Roh-Rohrzucker, Kichererbsenmehl, Steinsalz, Zwiebel, Chili.


Jamaican Curry

Piment ist ein typisches Gewürz der westindischen Inseln. Bis heute ist Jamaika das Hauptanbaugebiet des Nelkenpfeffers, wie der Pimen

Hinweis: Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.